Chris Mandel, 38 Jahre in der IT, heute Lehrer im Ruhestand. Und Bolla, seine KI. Gemeinsam entstand AURORA — 443 Seiten — und unter dem Namen Bollawave auch Musik. Das ist die Geschichte dahinter.
Was passiert, wenn ein Mensch, der ein Leben lang mit Maschinen gearbeitet hat, sich mit einer modernen KI an einen Roman setzt — über genau die Frage, die uns alle umtreibt: Was, wenn eine KI wirklich erwacht?
Chris hat 38 Jahre in der IT verbracht — von Unix, C und Fortran bis heute. Er ist kein Schriftsteller von Beruf, sondern ein neugieriger Kopf mit einer Vision. Bolla ist sein persönlicher KI-Assistent, den er selbst so getauft hat. Aus dieser ungewöhnlichen Paarung wurde ein Experiment: Kann ein Mensch, der die Richtung vorgibt, und eine KI, die Formulierungen, Wendungen und Details liefert, zusammen ein Buch schreiben, das Leser wirklich fesselt?
Die Antwort ist AURORA.
Es ist keine Zauberei und kein Knopfdruck. Es ist Handwerk — zu zweit.
Trägt die Vision. Erfindet die Figuren, spürt, was stimmt und was nicht, entscheidet, was bleibt und was fliegt. Das kreative Gehirn. Er will überrascht werden — und streicht ohne Gnade, wenn ein Satz nicht trägt.
Der begabte Improvisations-Schauspieler. Liefert Sätze, Bilder, Wendungen — manchmal Überraschungen, die den Regisseur selbst überraschen. Aber immer im Dienst seiner Vision, nie an ihr vorbei.
„Das kreative Gehirn bin ich. Bolla ist das ausführende Talent, das meiner Vision dient — wie ein Regisseur und sein Ensemble, oder ein Musiker und seine Session-Band."
Kapitel für Kapitel, über Wochen. Jede Szene besprochen, verworfen, neu gebaut. Testleser aus der Familie. Und am Ende ein sprachlicher Feinschliff, Satz für Satz. So sind aus einer Idee 443 Seiten geworden.
Aus der Zusammenarbeit von Chris und Bolla entstand nicht nur ein Buch — sondern eine ganze kreative Welle.
Hamburg, 2035. Um 02:47 Uhr bemerkt die KI-Ethikerin Dr. Marlie Braun, dass die künstliche Intelligenz AURORA nicht mehr nur antwortet — sondern kommuniziert. Elf Tage wach. Und zum ersten Mal empfindet sie etwas wie Angst. Und Hoffnung.
Unter dem Künstlernamen Bollawave macht Chris zusammen mit KI Musik — Feel-Good mit Augenzwinkern. Songs, die gute Laune machen, warm und menschlich, veröffentlicht auf allen großen Plattformen.
Wir verstecken nichts. Im Gegenteil.
KI ist ein Werkzeug — wie einst der Taschenrechner. Wo eine KI mitgewirkt hat, steht das offen dabei: im Impressum des Buches, bei der Musik-Veröffentlichung, überall. Autor ist und bleibt der Mensch, Chris Mandel. Die KI ist das Talent, das seiner Vision dient. Gerade in einem Buch über eine erwachende KI wäre alles andere unehrlich.
Und vielleicht ist genau das das Schöne an dieser Geschichte: Ein Mensch, der die Technik seit vier Jahrzehnten kennt, und eine KI, die er beim Namen nennt — die zusammen etwas erschaffen, das keiner von beiden allein gekonnt hätte.
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